Welche Beweggründe führten zur Gründung der Deutschen Familienstiftung?
Prof. Dr. Ludwig Spätling ist ehemaliger Direktor der Frauenklinik am Klinikum Fulda gAG, Frauenarzt und Vater von drei Kindern. So sind ihm viele Probleme, die junge Familien haben, nicht nur durch eigenes Erleben in seiner Familie, sondern auch durch seine ärztliche Arbeit mit Frauen und ihren Familien vertraut. Es fiel ihm auf, dass junge Paare besonders zu Beginn ihrer Elternschaft oftmals überfordert sind. Nicht selten geht die Beziehung auseinander und ein Elternteil wird mit den Problemen der Versorgung und Erziehung allein zurückgelassen. So entstand der Gedanke, jungen Eltern schon in der Phase der Familiengründung Angebote mitzugeben, die helfen, ihre Partnerschaft zu stärken. Deshalb ergänzte die Stiftung die Geburtsvorbereitung, die von den meisten Eltern besucht wird, mit Inhalten zur Vorbereitung auf die Familie.
Während seiner Tätigkeit als Direktor der Frauenklinik am Klinikum Fulda gAG gründete er daher 1998 die Familienschule Fulda und im Jahr 2000 die Deutsche Familienstiftung. Diese trägt nicht nur die Familienschule und entwickelt unter wissenschaftlichen Regeln weitere Projekte, die der Familie nutzen, sondern ist auch eine Institution, die für die vielfältigen Probleme junger Familien in unserer Gesellschaft Bewusstsein schafft.
Satzung – Die zweite Fassung der Satzung kann hier heruntergeladen werden. Die erste Fassung ist vom Mai 2000.
Vorstand: Prof. em. Dr. med. Ludwig Spätling (Direktor der Frauenklinik, Klinikum Fulda gAG a.D., 1. Vorsitzender), Eva-Maria Chrzonsz (Familienhebamme, Systemische Therapeutin, 2. Vorsitzende), Prof. Dr. med. Reinald Repp (Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Fulda gAG, 3. Vorsitzender)
Beirat: Dr. med. Claudia Behrens (Frauenärztin), HH Dr. Michael Gerber (Bischof von Fulda), Prof. em. Dr. phil. Kurt Hahlweg (ehem. Leitung des Institutes für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Diagnostik), Dr. jur. Harald Hohmann (Rechtsanwalt und Notar), Gerhard Klink (Systemtherapeut, Coach), Martina Möller (Familientherapeutin, Integrationsbeauftragte der Stiftung), Prof. Dr. Babette Müller-Rockstroh (Professorin für Hebammenwissenschaft, Hochschule Bremen), Gesa Niggemann-Kasozi (Diplom Sozialpädagogin, Systemische Familientherapie), Dr. rer. pol. Alois Rhiel (Wirtschaftsminister des Landes Hessen a.D.), Frederik Schmitt (Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Fulda), Helmut Sorg (Dipl.-Kfm., Unternehmer), Prof. Dr. Frank Unger (Sozial- und Bildungsmanagement, Hochschule Fulda), Prof. Dr. Dr. h.c. Lazlo Vaskovics (Dekan der Soziologie Fakultät der Universität Bamberg a.D)., Dekan Dr. Thorsten Waap (Evangelischer Kirchenkreis Fulda), Kristin Weigl (Schauspielerin), Dr. jur. Heiko Wingenfeld (Oberbürgermeister der Stadt Fulda)
Kuratorium: Prof. Dr. Rita Süßmuth, Bundestagspräsidentin a.D.+, Klaus Doldinger (Musiker, Komponist)+, Waltraud v. Siemens (Unternehmerin)+
Geschäftsführung: Carlo Barretta
